Die Gesellschaft verändert sich. Das bringt Unsicherheit mit sich. Viele Menschen merken, dass wir eine Generation des Umbruchs sind. Das Alte scheint nicht mehr zu funktionieren, die Gesellschaft scheint noch nicht auf das Neue eingestellt. Das Modell des Mannes als Alleinverdiener scheint häufig nicht mehr tragfähig, und wie viele junge Familien wissen, ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (noch) nicht so einfach zu bewerkstelligen.

Wie leben wir in unserer Zeit?

Vieles wird komplizierter. Dinge, die früher ganz einfach waren: Die Technik. Mehr Regeln. Gesetzliche Vorgaben. Papierkram im Allgemeinen usw.

Das Zeitalter der Optimierung: Produkte, Abläufe, Verbrauch, Emissionen, Zeit, Fitness, sich selbst. Doch die Optimierung hat Grenzen, es kann nicht beliebig optimiert werden. Durch die Grenze der Optimierbarkeit ist vieles bereits „auf Kante genäht“: Materialeinsparungen bei Produkten aus Kosten-, Gewichts- oder Verbrauchsgründen; moderne Benziner sind sparsamer, wie gefordert, produzieren dafür wieder mehr Feinstaub (Diesel: Stickoxide); viele moderne Spülmaschinen sind sparsamer und trocknen nicht mehr vernünftig – Zusatzaufwand durchs Nachtrocknen per Hand; die Haltbarkeit der Produkte scheint nicht mehr die gleiche zu sein wie früher.

Konkurrenz wird ruinös: „Immer billiger als die Konkurrenz“-Garantien, Online-Handel, Kampf um Arbeitsstellen in gewissen Berufsgruppen.

Zeitplanung auf Anschlag, viele sind „voll im Stress“: die Rücksichtnahme leidet, mehr Hektik im Alltag, weniger Nachsicht (im Verkehr, auf dem Arbeitsmarkt…).

Gefahr der Vereinsamung durch weniger Gemeinschaft: Yoga drop-in statt Vereinsleben, Single-Haushalte, soziale Medien statt persönlich treffen.

Die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau ist in der Schwebe.

Flexibilitätsdruck.

Wie arbeiten wir in unserer Zeit?

Neu entstehende Verwaltungstätigkeiten werden hin- und hergeschoben und schüren Konflikte.

Den „lebenslangen Job“ gibt es kaum mehr.

Die Digitalisierung vernichtet Arbeitsplätze. Es wird von Millionen in den nächsten Jahren ausgegangen. [1]

Und doch…

Es gibt so viele neue Möglichkeiten.

Das Wissen der Menschheit steigt rapide an, z.B. über den Erhalt von körperlicher und geistiger Gesundheit, Umgang mit unserer Umwelt und den Ressourcen.

Erste Studien kommen zu dem Ergebnis, dass „flexibel bleiben“ und „sich verändern“ einer Demenz im Alter vorbeugen könnte.

Zur Zeit kommt eine Klärung in Gang, wie die Geschlechter kooperativ(er) und auf Augenhöhe miteinander umgehen können.

Stupide, gleichförmige Arbeit wird durch Software oder Maschinen erledigt. Rein theoretisch ist das eine Entlastung für die Menschheit. Sie könnte sich sinnstiftenderen Dingen zuwenden als der reinen Existenzsicherung.

Möglicherweise war die Chance nie größer, dass eine Generation grundlegend Neues gestaltet.

Es war nie einfacher seine Meinung zu sagen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und zu vernetzen.

In diesem Sinne können Facebook & Co. dazu beitragen, globale Kommunikationsbrücken zu bauen. Konfliktbearbeitung im Coaching zeigt, dass Kommunikation und Verständnis für den Anderen einiges bewirken. Die meisten von uns können heute global und ohne große Hürden mit jedem kommunizieren. So kann die Welt zusammenwachsen.

Die Grenzen, innerhalb derer „ich selbst“ sein darf, sind heute weiter gesteckt als jemals zuvor.

Aus meiner Sicht sind Möglichkeiten da, etwas daraus zu machen.

Wie nutze ich die Möglichkeiten?

Im Coaching können wir uns beispielsweise folgenden Fragen widmen:

  • Sich selbst kennenlernen.
  • Welche Qualitäten habe ich, die eine Maschine oder ein Programm nicht hat?
  • Wie gehe ich mit den vielfältigen Herausforderungen um, ohne in einen Zustand von Überforderung zu geraten? (Privat wie beruflich)
  • Wie sorge ich so für mich, dass ich in diesen unsicheren und bisweilen rauen Zeiten Mensch bleibe?
  • Wie schaffe ich Ausgleich? Was tue ich für mich?
  • Ich sehe momentan nicht, wie es weiter gehen kann oder soll. Wie komme ich aus diesem Zustand heraus?
  • Wie treffe ich die überfällige Entscheidung?

Wir können im Coaching eine Brücke bauen, die Sie durch diese Zeiten trägt. Sprechen Sie mich an.

Mehr zu meinem Coaching-Angebot finden Sie hier.

Die Angaben auf dieser Seite spiegeln meine Meinung, meine Einschätzung und meine Lebenseinstellung wieder. Es handelt sich nicht notwendigerweise um allgemein gültige Aussagen oder beweisbare Fakten.

Lesestoff

(externe Links)